"Berlin Comedian Harmonists: Atemlos"

Di  21.01.2020 - 20:00 Uhr
Bild zur Veranstaltung
Wo
Stadthalle
Hohgarten 478224 Singen
Veranstalter
Volksbühne Singen e.V.
Vorverkauf
Tourist Information Singen, +49 (0)7731 85-262 oder -504
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Berlin Comedian Harmonists: Atemlos
"Berlin Comedian Harmonists: Atemlos"
Berlin Comedian Harmonists: Atemlos
"Berlin Comedian Harmonists: Atemlos"
Berlin Comedian Harmonists: Atemlos
"Berlin Comedian Harmonists: Atemlos"

Tournee anlässlich des 20. Bühnenjubiläums

Szenisches Konzert mit den Hits ihrer großen Vorbilder sowie neuen Arrangements von den „Beatles“ bis hin zu Helene Fischer

Buch und Regie: Lars Wernecke

Arrangements: Franz Wittenbrink u.a.

Konzertdirektion Claudius Schutte, München

Mit Menü-Arrangement (nur erhältlich bei der Tourist Information Singen)

Ausgerechnet zu ihrem Bühnenjubiläum fliegt den Berlin Comedian Harmonists ein Blumenstrauß mit einer mysteriösen Nachricht entgegen. Eine geheimnisvolle Liebesbotschaft stellt die Welt der sechs Herren so richtig auf den Kopf; die Hormone tanzen Tango, das Geschehen schlägt seine Kapriolen, und die musikalischen Champagnerkorken knallen. Und zwischen „alten“ und modernen Hits bahnt sich schließlich die Lösung an …

Die legendären Comedian Harmonists fanden 1927 aufgrund einer Zeitungsannonce zusammen, in der Sänger gesucht wurden. Knapp ein Jahr nach ihrer Gründung traten sie im Rahmen einer Revue-Operette im Großen Schauspielhaus in Berlin auf und eroberten von da an die Musikszene der Hauptstadt. Schnell folgten Gastspiele außerhalb Berlins, Ende 1929 schaffte das Sextett am Leipziger Schauspielhaus den endgültigen Durchbruch. Das Repertoire aus umarrangierten Jazztiteln, Varietéliedern, Operettenschlagern und bekannten Filmsongs, vorgetragen in perfektionierter Mehrstimmigkeit, verhalf dem Ensemble zu einer immensen Popularität in ganz Europa und darüber hinaus. Auf dem Höhepunkt ihres Erfolgs gaben sie jährlich 150 Konzerte und tourten bis in die USA. Während der Zeit des Nationalsozialismus löste sich die Gruppe schließlich auf – drei der Mitglieder waren jüdischer Abstammung und hatten ein Berufsverbot erhalten.

1997, 70 Jahre nach der Gründung des Sextetts, feierte nicht nur der Kinofilm „Comedian Harmonists“ Premiere, sondern auch das Theaterstück „Veronika, der Lenz ist da“. Dessen Darsteller wurden aufgrund des großen Erfolges auch außerhalb des Theaters zunehmend für Gala-Auftritte und Konzerte angefragt. Die Berlin Comedian Harmonists waren geboren und entwickelten sich zu einem international erfolgreichen Vokalensemble.

"Die Musik der Comedian Harmonists lebt von ihrer wunderbaren Kombination aus fünf Stimmen und Klavier", erklärt die Gruppe. "Dabei soll sich der Pianist als sechste Stimme ins musikalische Geschehen einschmiegen, zumal das Klavier als rhythmischer Taktgeber seinen Part immer wieder abwechselnd an Sänger übergibt. So entsteht diese federnde Eleganz, das Schweben, welches ein Konzert in dieser Formation schaffen kann." Die Lieder drücken sehr viel vom Zeitgeist der 20er- und 30er-Jahre aus. Das oft absurde Element in den Texten spiegelt die Sehnsucht der Menschen, sich abzulenken und mit dieser Musik dem Alltag zu entfliehen. "Das Repertoire, das die Originale hinterlassen haben, ist riesengroß. Wir haben uns aber gefragt, wie wohl unsere Vorbilder geklungen hätten, wären sie heute noch auf der Bühne", so die Künstler.

Auch im neuen Programm "Atemlos" anlässlich des 20-jährigen Bestehens geht es a cappella vom "Kleinen grünen Kaktus" und "Wochenend und Sonnenschein" über Hits von den Beatles und Eagles bis hin zu Helene Fischer. Ursprünglich sollte Konzert etwas früher stattfinden, doch das Ensemble wurde für seine erste große Welttournee gebucht. So reisen die "Harmonists" nach dem ersten Auftritt in Amsterdam direkt nach Singen, um anschließend in Las Vegas, London, Dublin und Wien aufzutreten. Zwischen den Liedern haben die charmanten Sänger außerdem Gelegenheit, um überraschend persönliche Geschichten zu erzählen. Ein „atemloses“, unterhaltsames und berührendes Programm, das voller Poesie an eines der beliebtesten Ensembles unserer Zeit erinnert.

Bilder: Oliver Betke



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