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Sa  03.10.2020 - 17:30 + 20:00 Uhr
Bild zur Veranstaltung
Wo
Stadthalle
Hohgarten 478224 Singen
Veranstalter
Kultur und Tourismus Singen
Vorverkauf
Tourist Information Singen, +49 (0)7731 85-262 oder -504
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Symphoniekonzert mit der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz

Keine Pause, keine Bewirtung!

Karten gibt es auch im Freiverkauf ab Montag, 21. September 2020 bei der Tourist Info Singen, Marktpassage, telefon 07731/85-262.

Solistin: Sueye Park, Violine
Dirigent: Ari Rasilainen
Südwestdeutsche Philharmonie, Konstanz

AULIS SALLINEN (*1935)
„Palace“, Rhapsodie für Holzbläser-Orchester, op. 72 (1976)

LUDWIG VAN BEETHOVEN (1770-1827)
Große Fuge op. 133 für Streichquartett/Streichorchester

ANTONIO VIVALDI (1678-1741)
„Die vier Jahreszeiten“ op. 8 Nr. 1-4, vier Konzerte für Solo-Violine, zwei Violinen,
Viola und Basso continuo

Zum Auftakt dieses Konzerts präsentiert Dirigent Ari Rasilainen Musik seines Landsmanns Aulis Sallinen, der mit Einojuhani Rautavaara zu den meistgespielten zeitgenössischen finnischen Komponisten gehört. 1935 geboren, studierte er an der Sibelius-Akademie, wirkte als Lehrer, Intendant und Vorsitzender der Vereinigung finnischer Komponisten. Die „Palace“-Rhapsodie vereint Themen aus der gleichnamigen, 1995 uraufgeführten Oper und vermittelt mit dem Klang der farbenreichen Holzbläserregister samt Harfe, Klavier und Schlagwerk eine charaktervolle Musik. Verschiedene Stimmungen, Humor, jazzige Rhythmen und transparenter Satz zeichnen sie aus.

In seinen fünf späten Streichquartetten sprengt Beethoven die Grenzen der formalen Gestaltung und des Ausdrucks. Vom Sommer 1824 bis zum Herbst des Jahres 1826 entstanden, gelten diese fünf letzten Quartette als kammermusikalisches Vermächtnis

Die „Große Fuge“ op. 133 war ursprünglich als Schlusssatz für das Quartett B-Dur op. 130 vorgesehen, wegen ihrer außergewöhnlichen Komplexität aber durch einen „leichteren“ Satz ersetzt worden. Schließlich wurde sie nach Beethovens Tod als einzelner Satz herausgegeben. Die mehrteilige „Große Fuge“ weist in ihrer kompromisslosen Zugkraft weit voraus bis ins 20. Jahrhundert, ist für Streichquartett ebenso eine Herausforderung wie für ein Streichorchester, das die Strukturen und Wandlungen des kompositorischen Satzes aufzeigen darf.

Der venezianische Priester und Komponist Antonio Vivaldi war einer der virtuosesten Geiger seiner Zeit. Seinen sicherlich bekanntesten Konzerten, den „Vier Jahreszeiten“, stellte Vivaldi jeweils ein „Sonetto dimostrativo“ voran. Nicht zuletzt die weitgehende Übereinstimmung von literarischem Inhalt und konzertanter Form hat zur Popularität der „Quattro stagioni“ beigetragen. Die „Vier Jahreszeiten“ sind sicher allgemein bekannt und wurden vielfach bearbeitet. Sie erzählen von Vogelgesang, plätschernden Bächen, brütender Hitze, Gewittern, schlafenden Hunden, Bauerntänzen, Weinernte, gefährlichen Stürmen und Schlittschuhläufern. Gewiss hat jeder und jede im Publikum eine andere Lieblingsstelle!

Sueye Park 
wurde 2000 in Daegu in Südkorea geboren und begann im Alter von vier Jahren mit dem Violinspiel. Seit 2009 studiert sie bei Professor Ulf Wallin an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin. Sie nahm an verschiedenen Meisterkursen teil. Schon 2011 gastierte die elfjährige Solistin mit dem Orchester der Komischen Oper Berlin mit dem 1. Konzert von Niccoló Paganini. Sueye Park trat auch bereits unter anderem mit den Brandenburger Symphonikern, dem Orchester der Stadt Heidelberg, der Staatskapelle Weimar und dem Magdeburgischen Philharmonischen Orchester auf. Konzertauftritte hatte sie auch bei verschiedenen Festivals in Deutschland, Spanien, Italien, Schweden und in der Schweiz. Die junge Künstlerin hat sämtliche 24 Capricen von Niccolò Paganini und eine Recital-CD „Salut d’amour“ für das renommierte Label BIS aufgenommen. Sueye Park bekommt seit 2017 das Deutschland-Stipendium und 2019 erspielte sie sich beim Instrumentenwettbewerb der Sinfonima-Stiftung in Mannheim eine Violine von Lorenzo Storioni, Cremona 1774.

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