Mythen, Märchen und Legenden

Sa  21.12.2019 - 19:30 Uhr
Bild zur Veranstaltung
Wo
Stadthalle
Hohgarten 478224 Singen
Veranstalter
Blasorchester der Stadt Singen
Vorverkauf
Tourist Information Singen, +49 (0)7731 85-262 oder -504
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Mythen, Märchen und Legenden
Mythen, Märchen und Legenden

Festkonzert des Blasorchesters der Stadt Singen unter der Leitung von David Krause

PopCorner-Chor Singen e.V., Leitung: Melinda Liebermann
Blasorchester der Stadt Singen e.V. (BOS), Leitung: David Krause

Programm PopCorner Chor Singen

Can’t Wait for Christmas (Words and Music: Douglas E. Wagner)
Can You See the Star (Words and Music: Sally K. Albrecht and Jay Althouse)
Somewhere in My Memory (Words: Leslie Bricusse, Music: John Williams, Arranged by Audrey Snyder)
We Need a Little Christmas (Words and Music: Jerry Herman, Arranged by Mark Hayes)   
Rockin‘ Around the Christmas Tree (Words and Music: Johnny Marks, Arranged by Mac Huff) 
Everywhere Christmas Tonight (Words: Phillips Brooks and J. Paul Williams, Music: Joseph M. Martin)
I’ll Be Home for Christmas (Words: Kim Gannon, Music: Walter Kent, Arranged by Andy Beck
Voices in the Night (Words and Music: Douglas E. Wagner) 
On the Roof (Words and Music: Tim Bell, Arranged by Jay Althouse


Programm Blasorchester der Stadt Singen e.V.

Alexander Reuber (*1986): Atlantis 
Fritz Neuböck (*1965): The Giant’s Mermaid (Des Riesen Nixe)
Bert Appermont (*1973): Gulliver’s Travels
Les Misérables, Auszüge aus dem gleichnamigen Musical von Claude-Michel Schönberg und Alain Boublil (*1941), arr. Marcel Peeters (*1926)
Carlos Marques (*1973): Cassiopeia 


Zum Auftritt des PopCorner Chors

Sie fanden zwar nicht "alle Jahre wieder" statt, sind jedoch bereits zur Tradition geworden: die Weihnachtskonzerte des PopCorner-Chors.

In diesem Jahr werden die rund 40 Sängerinnen und Sänger unter der Leitung von Melinda Liebermann und mit Cristina Marton am Piano beim Festkonzert des Blasorchesters der Stadt Singen ihr Publikum mit ganz besonderen Christmas-Songs – mal besinnlich, mal flott – auf die Weihnachtstage einstimmen.

Mit bekannten Hits, aber auch weniger oft gehörten Stücken – allesamt außergewöhnlich arrangiert – hat sich der Chor im Laufe der Jahre ein umfangreiches Repertoire angelegt und kann hier "aus dem Vollen schöpfen".

Wer sich im Geiste den Weihnachtsmann mit seinen Rentieren auf dem Dach des Hauses vorstellen kann und gerne um den Weihnachtsbaum „rocken“ möchte, sollte sich den Auftritt des Chors nicht entgehen lassen!

 

Zu den Werken und Komponisten im Programmteil des BOS

Atlantis
Atlantis ist ein Originalwerk für Blasorchester über die sagenumwobene Insel, die nach Platons Sage innerhalb eines Tages im Meer versunken sein soll. Es ist zugleich das erste Werk des jungen deutschen Komponisten Alexander Reuber für Sinfonisches Blasorchester. Er selbst schreibt zu dem Werk, dass er den Gedanken des Publikums beim Anhören des Stückes lieber freien Lauf lassen wolle, als einzelne Szenen genau zu beschreiben. Dennoch versinnbildlichen die drei Abschnitte des Werkes die stolze Kriegernation Atlantis, dann das alltägliche Leben auf der Insel und schließlich ihren Untergang.

The Giant’s Mermaid (Des Riesen Nixe)
Dieses Werk des österreichischen Komponisten Fritz Neuböck erzählt das Märchen des am Traunstein lebenden Riesen Erla, dem Macht gegeben war über Elfen und Zwerge, sowie allen Schätzen im weiten Salzkammergut. Dieser Riese ist eine bekannte Figur, die in vielen Sagen dieser Region vorkommt.
Eines Tages stieg er vom Berg herunter und beobachtete am Laudachsee eine wunderschöne Nixe, welche sich verspielt in den Wellen wiegte. Lange beobachtete er diese, und zu seiner Verwunderung schien sie keine Angst vor ihm zu haben. Das ungleiche Paar verliebte sich gar ineinander und Erla beschloss, Blonderl, so hieß die Nixe der Sage nach tatsächlich, im Traunsee ein prächtiges Schloss zu bauen. Er riss mit seiner unglaublichen Kraft Blöcke aus dem Felsmassiv des Traunsteins und schleuderte sie zu Tal, sodass eine Insel entstand, auf der seine Untertanen in emsiger Arbeit Schloss Ort errichteten.
Erla, der mittlerweile von einer Hexe so verkleinert wurde, dass er zur Nixe passte, und sein Blonderl hielten prächtig Hochzeit. Doch schon bald danach wurde die Nixe immer stiller und trauriger. Sie sehnte sich nach ihrem früheren, unbeschwerten Leben und welkte dahin wie eine Blume aus einem fremden Land. Schon nach einem Jahr war der Riese wieder allein.
Er nahm schließlich seine frühere Gestalt wieder an, stieg hinauf in sein Felsenreich und überließ das wunderbare Schloss dem Menschengeschlecht.

Gulliver’s Travels
Diese 4-sätzige Komposition beruht auf dem gleichnamigen Roman Gullivers Reisen des irischen Autors Jonathan Swift, der erstmals 1726 erschien. Der belgische Komponist Bert Appermont übernahm dabei die 4 Teile der Originalfassung des Romans in die 4 Sätze seines Werkes, das die verschiedenen Reisen des Arztes Lemuel Gulliver beschreibt:
1.      Lilliput – Land of the Midgets
2.      Brobdingnag – Land of the Giants
3.      Laputa – The floating Island
4.      The Houyhnms – Land of the Horses
Auf der ersten Reise gelangt Gulliver nach einem Schiffbruch nach Lilliput, in das Land der Zwerge. Zunächst gefangen genommen und gefesselt, hilft er schließlich den Einwohnern, einige politische Auseinandersetzungen zu lösen, wird aber wegen öffentlichen Urinierens vor Gericht gestellt und flieht schließlich.
Das zweite Abenteuer bringt Gulliver in das Land der Riesen. Auch dort muss er, nun selbst als Zwerg, einige prekäre Situationen überstehen und gelangt schließlich wieder in seine englische Heimat zurück.
Auch im dritten Teil startet Gulliver eine Schiffsreise und wird nach einem Piratenangriff auf die schwebende Insel Laputa gebracht. Dort und auf weiteren Inseln begegnet er seltsam anmutenden Bewohnern mit sehr merkwürdigen Eigenheiten.
Die letzte Reise führt Gulliver, dieses Mal nach einer Meuterei ausgesetzt, auf eine seltsame Insel, auf der die sogenannten Houyhnhnms (Pferde) die dominante Spezies sind und menschenähnliche Wesen, die Yaoo, in einer verkehrten Welt als Tiere halten.

Les Misérables
Die Handlung des französischen Musicals von Claude-Michel Schönberg (Musik) und Alain Boublil (Libretto) basiert auf dem gleichnamigen Roman von Victor Hugo. Der deutsche Titel lautet "Die Elenden". Das Musical wurde 1980 in Paris uraufgeführt Eine revidierte Fassung, die bis heute gespielt wird, kam 1985 in London erstmals auf die Bühne.
Die Handlung setzt im Jahr 1815 im Gefängnis in Toulon ein: Jean Valjean wird nach 19 Jahren als Nummer 24601 entlassen. Er wurde ursprünglich zu fünf Jahren verurteilt und musste die restliche Zeit wegen Fluchtversuchen im Gefängnis bleiben. Eindringlich warnt ihn Polizeiinspektor Javert bei der Übergabe des Bewährungspasses, sich stets an ihn zu erinnern. Valjean merkt in der Freiheit schnell, dass ein neues Leben mit diesem Pass nicht möglich ist: Er erhält weniger Geld für seine Arbeit und findet keine Unterkunft. Verhärmt wird er schließlich vom Bischof von Digne aufgenommen und bestiehlt ihn. Der Bischof deckt ihn und beschenkt ihn zusätzlich mit dem Hinweis, ein respektables Leben zu leben. Valjean nimmt sich dies zu Herzen und zerreißt den Pass.
Acht Jahre später lebt er als Bürgermeister in Montreuil-sur-mer. Dort ist er gezwungen, einen Streit zwischen Fabrikarbeitern zu schlichten. Er überlässt die Entscheidung allerdings dem Vorarbeiter. Aus dem Grund wird die Fabrikarbeiterin Fantine, die den Vorarbeiter einmal abgelehnt hatte, auf die Straße gesetzt. In dem wunderschönen Lied "Ich hab geträumt vor langer Zeit" singt Fantine von ihrer Vergangenheit. Um für den Unterhalt ihres unehelichen Kindes bei einer anderen Familie zu bezahlen, muss sie schließlich sich selbst verkaufen. Ein abgewiesener Freier zeigt sie mit einer falschen Aussage bei Inspektor Javert an. Bürgermeister Madeleine greift ein und ordnet an, dass die kranke Fantine ins Krankenhaus gebracht wird. Durch einen Zufall erkennt Javert in ihm den verschwundenen ehemaligen Häftling Valjean. Es kommt zur Gerichtsverhandlung, Valjean kann fliehen und verspricht der sterbenden Fantine, sich um ihr Kind zu kümmern. Die packende Jagd und das schwere Versteckspiel beginnen ...
Das Blasorchester der Stadt Singen spielt eine Auswahl der Melodien aus dem Musical in der Bearbeitung des belgischen Komponisten Marcel Peeters.

Cassiopeia
Cassiopeia war die Gattin von Cepheus, dem aithiopischen König von Joppa (dem heutigen Jaffa in Israel), und die Mutter von Andromeda. Die Königin war nicht nur sehr schön, sondern auch sehr eitel und die Geschichte, wie ihre Eitelkeit großes Unglück verursachte, verbindet man seither mit der Sternenkonstellation Andromeda. Der portugiesische Komponist Carlos Marques machte aus dieser Geschichte aus der griechischen Mythologie eine schöne sinfonisches Dichtung für Blasorchester.



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