"Monsieur Claude und seine Töchter"

Fr  27.04.2018 - 20:00 Uhr
Bild zur Veranstaltung
Wo
Stadthalle
Hohgarten 478224 Singen
Veranstalter
Volksbühne Singen e.V.
Ansprechpartner: Angelika Berner-Assfalg
Vorverkauf
Tourist Information Singen, +49 (0)7731 85-262 oder -504
Vorverkaufspreis: 13,00/17,50/24,00/28,00 €
Gleich online buchen

Monsieur Claude und seine Töchter
Monsieur Claude und seine Töchter
Monsieur Claude und seine Töchter
Monsieur Claude und seine Töchter
Monsieur Claude und seine Töchter

Komödie von STEFAN ZIMMERMANN 

nach dem gleichnamigen Kinohit von PHILIPPE DE CHAUVERON und GUY LAURENT

Regie: Stefan Zimmermann

mit Ralf Novak, Laura Antonella Rauch, Fee Denise Horstmann, Viola Müller, Hans-Jürgen Helsig, Charles Koffi u.a.

a.gon Theater, München

Uraufführung der Bühnenfassung: September 2016 am Theater in der Josefstadt, Wien

Claude ist Notar, stockkonservativer Gaullist und erzkatholisch. Er hat vier erwachsene Töchter. Drei davon ehelichen zu Claudes Leidwesen Männer, die zwar Franzosen, aber allesamt keine Katholiken sind. Adèle ist mit dem erfolglosen jüdischen Geschäftsmann Abraham verheiratet, Isabelle hat sich den Muslim Abderazak ausgesucht, und Michelle wurde die Frau des Bankers Chao Ling. Claudes letzte Hoffnung ruht auf Laura, seiner jüngsten Tochter. Und so ist er entzückt, als Laura ankündigt, sie werde den katholischen Schauspieler Charles heiraten – zumindest so lange, bis er den vierten Schwiegersohn zu Gesicht bekommt…

Mit über 20 Millionen Zuschauern, darunter fast vier Millionen in Deutschland, gehört der gleichnamige Film aus dem Jahr 2014 zu den erfolgreichsten Komödien des französischen Kinos. In Zeiten zunehmender Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung religiöser Gruppen liefert das Stück auf sympathische und humorvolle Weise Denkanstöße für Toleranz und ein friedliches Miteinander.

Ralf Novak hat in weit über 150 Theaterinszenierungen mitgespielt. Darunter waren Rollen von Amphitryon bis Peachum in der „Dreigroschenoper“. Im Musiktheater war er der Conférencier in „Cabaret“, King Marchan in „Viktor und Viktoria“, Perón in „Evita“, Alfred P. Doolittle in „My Fair Lady“ und die Erstbesetzung des Scar im Hamburger Disney-Musical „Der König der Löwen“. Im Fernsehen konnte man Ralf Novak in Serien wie „Soko 5113“ oder „Der Fürst und das Mädchen“ sehen.

Mehr als 30 Jahre Theatererfahrung bringt der Regisseur und „a.gon“-Gründer Stefan Zimmermann mit, und rechnet man seine ersten Bühnen-Auftritte als Kind dazu, dann sind es schon über 40 Jahre. Nach der Schauspielausbildung und ersten Rollen wechselte er nach Assistenzen bei Ingmar Bergman, George Tabori, August Everding und Fritz Muliar früh in das Regiefach. Die „Dramatischen Werke“ von Loriot wurden unter seiner Regie zu immer neuen Bühnenerfolgen. 2008, anlässlich seines 85. Geburtstags, ließ es sich der legendäre Vicco von Bülow nicht nehmen, Stefan Zimmermann die Jubiläums-Inszenierung seiner Werke am Berliner Schiller-Theater anzuvertrauen. Als Autor bearbeitete Stefan Zimmermann  2012 den Roman „Deutschstunde“ von Siegfried Lenz für die Bühne. Diese Produktion erhielt 2015 den 3. Theaterpreis „Neuberin“ der Interessengemeinschaft der Städte mit Theatergastspielen (INTHEGA). 2016 adaptierte Zimmermann „Monsieur Claude und seine Töchter“ für die Bühne.

Bilder: a.gon München / Marina Maisel