Symphoniekonzert: "Ekstase"

Sa  28.03.2020 - 20:00 Uhr
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Wo
Stadthalle
Hohgarten 478224 Singen
Veranstalter
Kultur und Tourismus Singen
Vorverkauf
Tourist Information Singen, +49 (0)7731 85-262 oder -504
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Symphoniekonzert: Ekstase
Symphoniekonzert: "Ekstase"
Symphoniekonzert: Ekstase
Symphoniekonzert: "Ekstase"

Symphoniekonzert

Einführung mit Intendantin Insa Pijanka um 19.15 Uhr

EKSTASE
Umbesetzung! Solistin: Dorothea Röschmann, Sopran
Dirigent: Ari Rasilainen
Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz

RICHARD WAGNER (1813-1883)
Vorspiel zur Oper "Parsifal"

GUSTAV MAHLER (180- 1911)  
Rückert-Lieder
Blicke mir nicht in die Lieder
Ich atmet’ einen linden Duft
Um Mitternacht
Liebst du um Schönheit
Ich bin der Welt abhanden gekommen

RICHARD WAGNER (1813- 1883)
Vorspiel zur Oper "Die Meistersinger von Nürnberg" WWV 96
Vorspiel zur Oper "Lohengrin" WWV 75
Tristan und Isolde: "Liebestod" WWV 90


Eine Ouvertüre zu einer Oper führt die Themen und beteiligten Persönlichkeiten der darauffolgenden Handlung ein, öffnet den Raum, ist manchmal ein Konzentrat der Oper – entsprechend vielgestaltig können die Ouvertüren sein. „Parsifal“, Richard Wagners letztes Musiktheaterwerk, heißt schon anders, nämlich „Bühnenweihfestspiel“: Als einziges Werk für das Festspielhaus von Bayreuth und die dortige außergewöhnliche Akustik komponiert, spiegelt es die Suche nach dem Gral bzw. dem „reinen Toren“, der die Situation der Gralsritter „erlösen“ kann: Ein stetes Streben, Schreiten und Sehnen bestimmt das Vorspiel. Die Ouvertüre zur Oper „Die Meistersinger von Nürnberg“ leitet auf das geschäftige Treiben der Lehrbuben und Meistersinger hin, lärmend, augenzwinkernd und schon auf die Liebesgeschichte von Eva Pogner und Walther von Stolzing und die Schlussansprache des Hans Sachs verweisend – und die Prügelfuge zum Ende des zweiten Akts klingt auch schon an! In die vergeistigte Welt des Schwanenritters Lohengrin, der Sohn des Parsifal, führt wiederum das Vorspiel zu diesem Werk: Hohe flirrende Streicher, sacht grundiert von den Themen der Bläser, lassen noch nicht ahnen, welche Dramen sich abspielen werden.

Keine Ouvertüre, jedoch ein flammender Schlussgesang erwartet das Publikum in „Isoldes Liebestod“: Verzweifelt sinkt Isolde über dem Leichnam Tristans zusammen, todessehnsüchtig schwingt sich Wagners sinnlichste Musik noch einmal empor.

Einige der schönsten und bekanntesten Lieder von Franz Schubert, Robert Schumann oder Gustav Mahler gehen auf Gedichte von Friedrich Rückert zurück, dem 1788 im fränkischen Schweinfurt geborenen Dichter, Orientalisten, Übersetzer und Sprachwissenschaftler. Auch die Rückert-Vertonungen von Gustav Mahler gehören zu den großartigsten Werken dieses Komponisten, durch die der Dichter gerade für Liedfreunde unsterblich geworden ist. Kraftvoll burschikos oder träumerisch verinnerlicht, lyrisch oder heftig aufbegehrend ist der Kosmos dieser Lieder.

Leider kann die schwedische Solistin Ingela Brimberg aus persönlichen Gründen nicht wie geplant auftreten. Stattdessen ist beim Symphoniekonzert Dorothea Röschmann zu erleben. Die deutsche Sopranistin wurde in Flensburg geboren und studierte Gesang in Hamburg, New York, Tel Aviv und London. Schon in sehr jungen Jahren sang sie im Bach-Chor ihrer Heimatstadt und war später Ensemblemitglied der Berliner Staatsoper Unter den Linden. Ihren internationalen Durchbruch schaffte Röschmann als Susanne in "Le nozze di Figaro" bei den Salzburger Festspielen 1995. Seither war sie dort in zahlreichen Opernaufführungen zu erleben, etwa als Mozarts Ilia, Gräfin Almaviva, Pamina, Servilia, Vitellia und Donna Elvira sowie als Nannetta in "Falstaff", Florinda in "Fierrabras" und als Desdemona in "Otello". Internationale Engagements führten sie u. a. an die Metropolitan Opera, das Royal Opera House Covent Garden in London, die Mailänder Scala, die Wiener Staatsoper und die Bayerische Staatsoper.

Bild oben: Harald Hoffmann

 



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