"Nabucco"

Fr  08.04.2016 - 20.00 Uhr Uhr
Bild zur Veranstaltung
Wo
Stadthalle
Hohgarten 478224 Singen
Veranstalter
Kultur & Tourismus Singen
Vorverkauf
Tourist Information Singen +49 (0)7731 85-262/-504
Vorverkaufspreis: 15,50/20,00/26,00/29,50 €

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Nabucco
"Nabucco"
Nabucco
"Nabucco"
Nabucco
"Nabucco"
Nabucco
"Nabucco"
Nabucco
"Nabucco"

AUSVERKAUFT!

Oper in vier Akten von Giuseppe Verdi (1813–1901)
Libretto von Temistocle Solera (1815–1878)
Mehrsprachig mit deutschen Übertiteln
Solisten, Chor und Extrachor des Stadttheaters Pforzheim
Badische Philharmonie Pforzheim
Regie: das Regieteam des Theaters Pforzheim unter
der Leitung des Intendanten Thomas Münstermann
Musikalische Leitung: Markus Huber

Theater Pforzheim/Städteoper Südwest

Unter Mitwirkung des Madrigalchors Alu Singen

Einführung mit Musikdramaturg Thorsten Klein um 19.15 Uhr


Unverzichtbarer Bestandteil des Musiktheaters in der Stadthalle Singen sind die beim Publikum sehr beliebten jährlichen Operngastspiele des Theaters Pforzheim, auch bekannt unter dem Begriff „Städteoper Südwest“. Mit „Nabucco“ von Giuseppe Verdi steht wieder eine opulente Aufführung zu erwarten. Mitwirken wird auch der Madrigalchor Alu Singen unter der Leitung von Hartmut Kasper. Verdis unvergängliches Werk mit seiner alttestamentarischen Geschichte um die babylonische Gefangenschaft der Hebräer gehört zu den herausragenden und populärsten Meisterwerken der Musikgeschichte. Nicht zuletzt wegen der eindringlich dimensionierten Chorszenen. Der  Gefangenenchor „Va, pensiero“ ist der berühmteste aller Verdi-Chöre und gilt den Italienern heute noch als inoffizielle Nationalhymne.

Der babylonische Anführer und König Nabucco bereitet die Vernichtung der Hebräer vor. Er hat Jerusalem erobert, den Tempel zerstört und das Volk Israel in die Gefangenschaft deportiert. Sein Streben nach absoluter Macht kennt keine Grenzen: So ruft er sich schließlich selbst zum Gott aus. Als er von einem Blitz getroffen wird, mit dem Jehova ihn straft, verfällt der despotische Herrscher dem Wahnsinn. Abigail, die man für Nabuccos Erstgeborene hält, obwohl sie in Wirklichkeit nur die Tochter einer Sklavin ist, sieht ihre Chance, die Staatsführung an sich zu reißen. Ein dramatischer Machtkampf folgt, der die Hebräer schließlich hoffen lässt, ihr höchstes Gut zurückzugewinnen: Selbstbestimmung und Freiheit.

„Nabucco“, im März 1842 im Teatro alla Scala in Mailand uraufgeführt, machte den damals noch jungen Komponisten Giuseppe Verdi auf einen Schlag berühmt und zum politischen Helden Italiens. Der Gefangenenchor „Va, pensiero" wurde – wohl ohne Absicht – zur Hymne des nach nationaler Einheit und Selbstbestimmung strebenden, zersplitterten und von fremden Mächten beherrschten Landes. VERDI geriet zur Parole, zum Ruf nach der Einheit unter einem Herrscher, als Kürzel für „Vittorio Emanuele Re d'Italia“ (Vittorio Emanuele König Italiens). Giuseppe Verdi hatte als Komponist zunehmend Erfolg und schrieb ein bis zwei Opern pro Jahr. Immer wieder geriet er allerdings in Schwierigkeiten mit Zensurbehörden. Seine fortschrittliche soziale Haltung, wie er sie auf seinem Landgut in Sant’ Agata praktizierte,  war auch aus seinen Opern herauszulesen. Den größten Teil seines Vermögens hinterließ Verdi seiner Stiftung für alte und invalide Musiker, für die er ein noch heute existierendes Altersheim in Mailand eingerichtet hatte. Gegen Ende seines Lebens soll er einmal gesagt haben, dass er dieses für sein bedeutendstes Werk halte.

Premiere frenetisch gefeiert
Die Premiere der Pforzheimer „Nabucco“-Inszenierung wurde „frenetisch bejubelt“, wie in der Pforzheimer Zeitung zu lesen war. Von „imposanten Chorszenen, brillanten Sängern und originellen inszenatorischen Ideen“ ist in den Pressekritiken die Rede.




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