Stadthalle soll nachhaltiger strahlen

Meldung vom 22.08.2022
Sie setzen den Saal der Stadthalle ins richtige Licht (von links): Markus Brodbeck von der KTS zusammen mit Christian Hug und Laurin Hartung.

VON MATTHIAS GÜNTERT

Singen – Pünktlich zum Saisonstart soll die Singener Stadthalle in neuem Licht erstrahlen. Dafür sorgen 690 neue LED-Leuchten in der Stadthalle. „Wir liegen mit den Arbeiten im Zeitplan“, schildert Roland Frank, Geschäftsführer von Kultur und Tourismus Singen (KTS). Bereits in den Pfingstferien seien die ersten Leuchten ausgetauscht worden – etwa in den Büros der Stadthalle. „Jetzt sind die restlichen 400 Stück auf den Veranstaltungsflächen dran“, sagt der KTS-Chef.

Bei den neuen Leuchten geht es um Stromsparen und Klimaschutz. Aber auch die Stimmung soll nach Inbetriebnahme der Leuchten nicht zu kurz kommen. Markus Brodbeck, der das Projekt als technischer Leiter der KTS begleitet, ist mehr als zufrieden: „Mit der neuen LED-Technik sind wir nicht nur nachhaltiger unterwegs, sondern auch auf höchstem Niveau: Das neue Saallicht dürfte manchem Besucher aus der Elbphilharmonie bekannt sein – wir verwenden die gleiche Technologie.“

70 Prozent Strom-Einsparpotential

Laut seiner Einschätzung könnte die Stadthalle im großen Saal durch die neue LED-Beleuchtung bis zu 70 Prozent an Strom einsparen. Brodbeck rechnet vor: Vor dem Austausch sei eine Leistung von 14 Kilowatt erforderlich gewesen, nach dem Austausch werden es rund vier Kilowatt sein. Und noch einen Vorteil bringen die neue Leuchten: Da sie deutlich weniger Wärme produzieren, müsse die Stadthalle laut Brodbeck auch deutlich weniger Energie für das Runterkühlen aufwenden.

Zudem sei der personelle Aufwand geringer, denn die neuen Leuchten müssten deutlich weniger ausgetauscht werden. „Und der Saal wird ein bisschen heller“, so Brodbeck weiter.

100.000 Euro Förderung möglich

Die Kosten der Umrüstung im gesamten Haus belaufen sich laut Roland Frank auf rund 400.000 Euro. Er rechne damit, dass es eine Förderung von bis zu 25 Prozent für die Maßnahme geben werde. „Wir konnten den Austausch nur im August machen, da wir für die Arbeiten Hebebühnen und Hubsteiger benötigt haben“, so Frank. Die Verantwortlichen der Stadthalle rechnen damit, dass die Arbeiten die kommenden vier Wochen andauern werden. Eigentlich hätte der Austausch im Jahr 2021 vollzogen werden sollen, doch durch die Einrichtung des Kreisimpfzentrums in der Stadthalle sei der Einbau laut Roland Frank nicht möglich gewesen und verschoben worden.

Pünktlich zur neuen Spielzeit 2022/23 sollen die Arbeiten in der Stadthalle abgeschlossen sein. Denn am Samstag, 3. September, heißt es in der Stadthalle dann Vorhang auf und Scheinwerfer an: Profiler Suzanne Grieger-Langer eröffnet mit ihrer Show „Deppen-Detox“ – einer Mischung aus Live-Kriminalistik, Enthüllungen und investigativer Aufklärung – die neue Spielzeit.

Quelle: Südkurier

Gefördert vom Ministerium für Wirtschaft und Umweltschutz aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.


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