"Show begeistert mit Jazz und Soul"

Meldung vom 31.12.2018
Bei der Soul-Revue begeistern auch Laeh Jones und Derrick Alexander (v.l.) auf der Stadthallenbühne gemeinsam mit der Band in einer stimmungsvollen Show. Bild: Karin Zöller

Südkurier zur "Sweet Soul X-Mas Revue" in der Stadthalle Singen

VON KARIN ZÖLLER

Die "Sweet Soul Revue" war eine musikalische Reise in alte Zeiten. Für die Show hatte die zehnköpfige Band unter musikalischer Leitung von Michael Webb einen abwechslungsreichen Mix aus alten und neueren Stücken vorbereitet. Diese stammten von namhaften Künstlern von Stevie Wonder und Aretha Franklin bis zu Mariah Carey, Whitney Houston oder Amy Winehouse, sowie von Musikgruppen wie The Temptations oder The Four Tops.

Dabei war nicht zu überhören: Auf der Bühne standen lauter erfahrene Musiker, die in der Besetzung mit mehrstimmigem Bläsersatz sowie mit Hammondorgel und Rhythmusgruppe für den typischen Old-School-Sound sorgten. Hinzu kam die stimmliche Glanzleistung der zehn Sängerinnen und Sänger, die einzeln wie auch bei gemeinsamen Darbietungen begeisterten. Rund 1000 Besucher verfolgten die Revue in der Stadthalle Singen.

Der aus Kino, Fernsehen und Rundfunk bekannte Schauspieler und Moderator Ron Williams, der in der Show auch als Sänger mitwirkte, plauderte mit dem Publikum und kündigte die Lieder meist mit interessanten Anekdoten rund um deren Entstehung an. Dabei hat er mit seiner Meinung nicht hinter dem Berg gehalten. Der 76-jährige US-Amerikaner setzt sich bereits seit vielen Jahren gegen Rassismus, Gewalt und Fremdenfeindlichkeit ein. Beim Auftritt in Singen nutzte er die Gelegenheit, um auf Probleme in der Welt wie Kriege, Fremdenhass oder Klimawandel aufmerksam zu machen und forderte sein Publikum zu mehr Liebe unter den Menschen und zu mehr Toleranz auf.

Auch etliche bekannte Weihnachtssongs, wie "White Christmas" oder auch eine witzige Version von "Santa Claus is coming to town" standen auf dem Programm. Die Stücke klangen dabei anders als in der Originalfassung. Es war ein Rhythmus, zu dem so mancher Fuß im Publikum im Takt mitschwang - schließlich wurden die Songs im groovigen Iazz-, Gospel- oder Soulsound präsentiert.

Quelle: Südkurier


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