"Himmlische" Musikmomente

Dank Dirigent Daniel wird der Chor eine lebensfrohe, musikbegeisterte Gemeinschaft. Foto: G2 Baraniak

Schauspiel nach bekanntem schwedischem Film erzählt von der Macht der Musik

Vor einigen Jahren verzauberte Kay Pollaks Musikfilm "Wie im Himmel" mit Michael Nyqvist in der Hauptrolle Kinobesucher wie Kritiker auf der ganzen Welt. Das schwedische Drama wurde für zahlreiche schwedische und internationale Filmpreise nominiert, sogar für den Oscar als bester fremdsprachiger Film. Auch die Bühnenversion des Altonaer Theaters am Freitag, 29. November um 20 Uhr in der Stadthalle Singen berührt mit einer bewegenden Geschichte und feiert die Macht der Musik, durch die Gegensätze und Ängste überwunden werden können. Das Schauspiel ist die erste Veranstaltung der neuen Volksbühne-Saison.

Der erfolgsverwöhnte Dirigent Daniel Daréus ist auf dem Höhepunkt seiner Karriere, gönnt sich keine Pause, hetzt von Termin zu Termin. Die Warnsignale seines Körpers verdrängt er – bis er während eines Konzerts einen Herzinfarkt erleidet. Nach diesem Zusammenbruch beschließt er, endlich kürzer zu treten, und zieht sich in die Abgeschiedenheit seines kleinen Heimatdorfes zurück, an das er allerdings nicht nur positive Erinnerungen hat. Doch der Traum von einer Musik, die alle Menschen verbindet, lässt Daniel nicht los, und so entschließt er sich, den Kirchenchor zu übernehmen. Während die Chormitglieder vom neuen Schwung des prominenten Dirigentenstars begeistert sind und sich sogar voller Motivation bei einem Sangeswettbewerb anmelden, schlägt Daniel aber auch scharfe Skepsis entgegen. Nicht nur seine unkonventionellen Methoden erregen Misstrauen, auch der Enthusiasmus und das neu erwachte Selbstbewusstsein seiner Sängerinnen und Sänger passen nicht jedem der Angehörigen. Und als schließlich herauskommt, er in Wirklichkeit ein ehemaliger Dorfbewohner ist, brechen alte Konflikte auf.

Den Dirigenten Daniel Daréus spielt Georg Münzel überzeugend als gebeutelten, mit sich selbst hadernden Menschen, der mit seiner Musik zwar „verwundete Herzen heilen" will, aber auch seine eigene innere Kälte bekämpfen muss, die er seit einem schrecklichen Erlebnis in der Kindheit verspürt. Sein Spiel ist so "sensibel, abgründig und hochmusikalisch, als sei er im Nebenjob wirklich Chorleiter", staunte das NDR-Radio.

Ergänzt wird das Schauspielensemble durch Chorsänger aus Hamburg- Ottensen. In ihrer Rolle erleben die Sänger, wie sie zu einer echten Gemeinschaft werden, indem sie sich aufeinander einlassen und einander zuhören lernen. So ist das Stück nicht nur großes Theater, sondern auch ein Bühnenerlebnis voll "himmlischer" Musikmomente.

Die Jahreshauptversammlung der Volksbühne Singen, die "Wie im Himmel" veranstaltet, findet unmittelbar vor dem Schauspiel statt: am Freitag, 29. November um 19 Uhr in den Tagungsräumen der Stadthalle Singen. Interessierte sind eingeladen, an der Versammlung teilzunehmen.


Pressestimmen

"Schauspiel voller Situationskomik und Tiefgang" voller "raffinierter Zwischenblenden"
Osnabrücker Zeitung

"Wie im Himmel geht ans Eingemachte, verhandelt Feigheit, Eifersucht, Angst, Neid, Macht, Ohnmacht und die damit zusammenhängenden seelischen Erschütterungen. Zugleich ist dieser Abend aber voller beglückender Sanges- und Lebenslust, Leichtigkeit, Liebe und Freude."
Hamburger Abendblatt

"Das Publikum belohnte diesen emotionalen aber nie seichten Abend mit lautem Jubel, Fußgetrampel und Standing Ovations. 'Wie im Himmel' […] hat das Zeug zum neuen Hit am Altonaer Theater."
NDR 90,3

"Dass die Macht der Musik – vom klassischen Kirchenlied bis zum Gospel – die Menschen beflügelt, bringt die Inszenierung (Regie: Axel Schneider) überzeugend auf die Bühne. […] Standing Ovations!"
Hamburger Morgenpost


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