Die Sparkasse Singen-Radolfzell präsentiert den Stargast im Jubiläumsjahr
Für das Konzert gibt es nur noch wenige Karten!!!
Die äußerst vielseitige Mezzosopranistin Denyce Graves aus den USA ist der Stargast beim Klassikabend im Rahmen des diesjährigen Hohentwiel-Festivals am Dienstag, 20. Juli, um 20 Uhr auf der Karlsbastion. Sie präsentiert gemeinsam mit der Südwestdeutschen Philharmonie und dem Dirigenten Jean-Louis Forestier eine spannende Mischung aus ihrer glanzvollen Titelpartie der "Carmen", den schönsten italienischen Opernarien sowie den bekanntesten Melodien amerikanischer Opern- und Broadwaymusik. Hauptsponsor des Konzerts ist die Sparkasse Singen-Radolfzell, die mit diesem hochkarätigen Gastspiel den Festakt zum 125. Jubiläum der Sparkasse in Singen auf dem Hohentwiel verbinden wird. Der Vorstandsvorsitzende Volker Wirth betont, dass die 125-jährige Erfolgsstory der Sparkasse in Singen ein würdiger Anlass sei, der ganzen Region auch ein ganz besonderes kulturelles Erlebnis zu ermöglichen.
Gefragte Kultur-Botschafterin der USA
Denyce Graves sang schon für zwei US-Präsidenten im Weißen Haus, beim Gedenkgottesdienst für die Opfer der Anschläge vom 11. September 2001 in Washington, beim Papst-Besuch in den USA und beim Umweltgipfel in Rio. Die Zeitschrift „USA Today“ sieht in ihr einen „Opern-Superstar des 21. Jahrhunderts“. Auf jeden Fall gehört die Mezzosopranistin mit ihrer ausdrucksvollen Stimme und ihrer dynamischen Bühnenpräsenz zu den gefragtesten Opern- und Konzertsolisten. Ihre intensive Zusammenarbeit mit führenden Musiktheatern Nordamerikas und Europas gründet auf ihrem breitgefächerten Repertoire.
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Denyce Graves glänzendste Opernpartien sind die Hauptrollen in Georges Bizets „Carmen“ sowie in „Samson und Dalila“ von Camille Saint-Saëns, die ihr unter anderem Auftritte in der Metropolitan Opera in New York, der Royal Opera Covent Garden in London, der Opéra National de Paris, der Arena in Verona, der Deutschen Oper Berlin, dem Teatro Colón in Buenos Aires und der Los Angeles Opera brachten. Die Mezzosopranistin interpretiert aber auch das klassische Repertoire deutscher, französischer und englischer Kunstlieder, populäre Broadwaymusik sowie Jazz und Spirituals. Auf dem Hohentwiel wird die Künstlerin mit der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz und Dirigent Jean-Louis Forestier die Bandbreite ihres Schaffens eindrucksvoll präsentieren. Hauptsponsor des Konzerts ist die Sparkasse Singen-Radolfzell, die mit diesem hochkarätigen Gastspiel den Festakt zum 125. Jubiläum der Sparkasse in Singen verbindet.Denyce Graves ist in Washington geboren. Sie besuchte dort die Duke-Ellington-Schule für Darstellende Kunst und setzte ihre Ausbildung am Oberlin-Konservatorium in Ohio fort. Die Mezzosopranistin wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem dem Grand Prix du Concours International de Chant de Paris. |
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Bekannt ist sie nicht nur durch ihre Engagements an den bedeutendsten Opernhäusern, sondern auch durch TV-Auftritte zu hochkarätigen Anlässen – wie einem Konzert zur Verleihung des Friedensnobelpreises in Oslo 1999, einer Open-Air-Messe von Papst Benedikt XVI. bei seinem ersten USA-Besuch oder dem „Konzert für den Planeten Erde“, einer Galavorstellung anlässlich des Umweltgipfels der Vereinten Nationen in Rio de Janeiro. Ein Millionenpublikum weltweit hörte Denyce Graves, als sie drei Tage nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 in den USA am „Tag der nationalen Trauer und Erinnerung" in der National Cathedral in Washington den Gospel „The Lord's Prayer“ und die US-amerikanische Nationalhymne sang. Gleich zwei US-Präsidenten, Bill Clinton (ein echter Opernfan) und George W. Bush (zur Amtseinführung), luden sie zu Auftritten ins Weiße Haus ein. Gemeinsam mit dem amtierenden Präsidenten Barack Obama sang Denyce Graves auch ein Ständchen für den bekannten Ex-Senator Ted Kennedy zu dessen 77. Geburtstag (Bild ganz oben).
| Ihre ausdrucksvolle, reiche Stimme in Kombination mit ihrer eleganten Bühnenerscheinung und ihren schauspielerischen Fähigkeiten ermöglichen Denyce Graves ein großes Spektrum von Opernrollen. Ihr Debüt an der Metropolitan Opera in New York gab sie 1995/96 mit der Titelrolle der „Carmen“. Sie verkörperte Bizets Zigeunerin auch in mehreren Inszenierungen an der Seite Placido Domingos (drittes Bild, recht). Im Mai 2005 sang Denyce Graves am Opernhaus in Michigan die Titelrolle bei der Weltpremiere von Richard Danielpours Oper „Margaret Garner“ nach dem preisgekrönten Buch „Beloved“ (deutsch „Menschenkind“) von Toni Morrison und einer wahren Begebenheit aus der Zeit des Kampfes gegen die Sklaverei in den USA. |
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Danielpour gehört zu den bedeutendsten zeitgenössischen Komponisten. Denyce Graves war seine Wunschbesetzung für die Uraufführung seiner ersten Oper. Die Zeitung „Cincinnati Post“ schrieb zu Denyce Graves Part: „Ihre Stimme war dunkel golden in der Tiefe und silbern in der Höhe, darüber hinaus aber ist sie eine singende Schauspielerin“.
Denyce Graves arbeitete mit berühmten Dirigenten wie James Levine, Riccardo Muti (in der Mailänder Scala), Zubin Mehta, Lorin Maazel, Kurt Masur, Christoph Eschenbach und Riccardo Chailly. Sie rührte das Publikum als Solistin in großen Oratorienaufführungen von Rossinis „Stabat Mater“ und Verdis „Requiem“. Ein CD-Projekt führte Denyce Graves auch schon mit der afroamerikanischen Pop-Pionierin Dionne Warwick sowie der legendären R&B- und Soul-Sängerin Patti LaBelle zusammen.
Die Charlotte in Jules Massenets „Werther“ sang die Künstlerin an der Seite von Andrea Bocelli in der Titelrolle bei seinem ersten Auftritt in einer Opernbühnen-Inszenierung an der Michigan Opera. Zu Denyce Graves Opernrepertoire gehören unter anderem auch die Judith in „Herzog Blaubarts Burg“ von Béla Bartók, die Dulcinea in Jules Massenets „Don Quichotte“, der Türken-Baba in „The Rake's Progress“ („Der Wüstling“) von Igor Strawinsky, die Azucena im „Troubadour“, die Federica in „Luisa Miller“ sowie die Amneris in „Aida“ von Giuseppe Verdi, die Nicklausse in „Hoffmanns Erzählungen“ sowie die Titelrolle in „La Périchole“ („Die Straßensängerin“) von Jacques Offenbach, die Adalgisa in Vincenzo Bellinis „Norma“ und die Titelrolle in Arthur Honeggers „Antigone“.
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Der Dirigent Jean-Louis Forestier
Der in Frankreich geborene Jean-Louis Forestier dirigierte schon im vergangenen Jahr das Hohentwiel-Konzert mit der costaricanischen Sopranistin Iride Martinez und der Südwestdeutschen Philharmonie. Forestier arbeitet sowohl im symphonischen wie im Opernfach; sein Repertoire reicht von der klassischen bis zur modernsten Musik. Er hatte seine musikalische Laufbahn mit einem Percussions-Studium in Versailles und einem Engagement beim Orchester der Nationaloper in Paris begonnen. |
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Es schloss sich sein Dirigierstudium bei Pierre Dervaux in Paris und bei Franco Ferrara in Siena an. Forestier arbeitete auch eng mit dem französischen Dirigenten und Komponisten Pierre Boulez, dem langjährigen musikalischen Leiter des New York Philharmonic Orchestra, sowie mit weiteren zeitgenössischen Komponisten wie Berio, Xenakis, Ohana, Bayer, Dusapin und Cavana für Konzertaufführungen und CD-Einspielungen zusammen. Er dirigierte zahlreiche namhafte Orchester in seinem Heimatland Frankreich, in Japan und Australien. Darüber hinaus engagiert er sich sehr stark in der musikalische Nachwuchsausbildung.
Das Programm
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Georges Bizet |
Ouvertüre zu "Carmen" |
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Habanera und Seguidilla ("Carmen") |
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Giuseppe Verdi |
Triumphmarsch aus "Aida" |
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"Re dell‘abisso, affrettati" ("Ein Maskenball") |
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"Stride la vampa" ("Der Troubadour") |
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Ouvertüre zu "Luisa Miller" |
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Francesco Cilea |
"Acerba voluttà" ("Adriana Lecouvreur") |
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Pause |
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George Gershwin |
"Rhapsody in Blue" |
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"Summertime" ("Porgy and Bess") |
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"I Got Plenty Of Nothing" ("Porgy and Bess") |
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Cole Porter |
"Let’s Fall in Love" |
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Leonard Bernstein |
Ouvertüre zu "Candide" |
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"Tonight" ("West Side Story") |
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